Christine Rinne
Zukunftsausschuss (stellv. Vorsitzende)
Lehrerin
Jahrgang 1981
Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf
Ich war bereits Mitglied der 26. Landessynode. Die Arbeit hat mir viel Spaß gemacht und ich hatte den Eindruck, dass mein Engagement einen Unterschied und Sinn macht. Deswegen habe ich mich für eine erneute Kandidatur entschieden und freue mich sehr, in der 27. Landessynode wieder mitwirken zu dürfen.
Ich bin ehrenamtlich in der Synode, von Beruf Lehrerin an einer Grundschule. Das ist auch mein Hintergrund weshalb ich in der Synode bin - die Lebensrealität meiner Schülerinnen und Schüler "mitzubringen", auch die Lebensrealität von Familien aktuell. Wir sind gerade als Gesellschaft dabei, die Kinder und Jugendlichen viel zu sehr zu übersehen, eine Minderheit, die politisch gesehen kaum beachtet wird bei gleichzeitiger Komplexität der Herausforderungen, die auf diese Generation(en) zukommt.
Als Kirche können und sollten wir das anders machen - und müssen Anknüpfungspunkte bieten und auch nutzen. Hier sind wir bei "Anfängen im Glauben" und bei den Überlegungen zur Zukunft.
Für den Blick auf morgen schaue ich erstmal gern zurück – Wo waren bei mir „Anfänge im Glauben!?“ Ich bringe aus eigener biographischer Erfahrung mit, wie wichtig Formate "biographieorientiert" angelegt sind – neben der familiären religiösen Sozialisation. Die Krabbelgruppe meiner Kinder und ihre KiTa. Meine Mitarbeit in der Ev. Jugend. Der Besuch und später die Leitung von Kindergruppen, gemeinsames Musizieren, meine Erfahrung in den deutschen Gemeinden im Ausland, in der esg, Anteilnahme in der Hospizarbeit, Begleitung von Angehörigen und ganz allgemein – die Mitgestaltung im Gemeindeleben, jetzt gerade mit einem alternativen Gottesdienstformat.
Kirche als Gemeinschaft und Kirche als Ort, an den ich, egal wo ich bin, „heimkehren und einkehren“ kann. Dazu muss aber gleichzeitig geschärft werden, wofür wir stehen. Wir haben einen Auftrag und damit Verantwortung – in der Welt und für die Welt, in der wir stehen.