Florian Moitje

Florian Moitje

Diakonieausschuss

Pastor/Vorstand
Jahrgang 1981

Kirchenkreis Hannover

Warum haben Sie für die Landessynode kandidiert?

Ich bin als Vertreter der Diakonie in die Landessynode berufen worden. Diese Berufung habe ich gerne angenommen, schließlich ist die Diakonie nicht nur gemäß unserer Verfassung ein wesentlicher und relevanter Teil der Kirche, sondern auch in der Wahrnehmung vieler Menschen, egal ob sie selbst Mitglied der Kirche sind oder nicht.

Welche Themen sind Ihnen in der synodalen Arbeit besonders wichtig?

Natürlich liegen mir diakonische Themen am Herzen, und zwar in ihrer ganzen Spannbreite und auf allen Ebenen. Gerade angesichts des finanziellen Drucks, unter dem die öffentlichen Haushalte stehen, und der aktuellen sozialpolitischen Debatten, ist es wichtig, dass auch Kirche und Diakonie erkennbar positioniert sind – und sich wechselseitig bestärken. Es gäbe etliche Handlungsfelder, in denen eine stärkere Kooperation alle Beteiligten stärken würde.

Wie wünschen Sie sich die Kirche von morgen?

Mutig, strategisch in die Zukunft denkend, nicht Abbrüche beklagend, sondern das gestaltend, was jetzt relevant und möglich ist. Eine Kirche, die wach, beweglich und zuversichtlich ist, ist ja auch für andere attraktiver als eine Institution, die ihr Weniger- und Anders-Werden betrauert.